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    Für Besucher

    • So finden Sie uns ...
      Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
      Mit Bahn und Bus erreichen Sie uns vom Stadtzentrum wie folgt: S-Bahn bis Marienfelde oder U-Bahnlinie U6 bis Alt-Mariendorf (von dort mit den Buslinien M76 und 179 bis zur Haltestelle Trabrennbahn / ca. 1.2 km Fußweg).
      Die BVG-Fahrplanauskunft finden Sie hier.

      Mit der Deutschen Bahn
      Für nähere Informationen zur Anreise mit der Bahn klicken Sie bitte einfach hier.

      Mit dem Auto
      Mit dem Auto fahren Sie auf der B96 bis zum Stadtteil Mariendorf. Stadteinwärts biegen Sie links in die Kruckenberg Str. ein, stadtauswärts biegen Sie rechts in die Kruckenberg Str. ein. Parkplätze befinden sich direkt bei der Seniorenresidenz *Rosenhof* in der Kruckenberg Str.
    • Eintrittspreise
      Erwachsene:
      sonn- und feiertags 3,00 EUR
      wochentags freier Eintritt
      50% Ermäßigung für Rentner/Erwerbslose/Schüler, Auszubildende und Studenten
      Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer haben freien Eintritt


      An den einzelnen Veranstaltungstagen des Derby-Meeting und der Breeders Crown beträgt der Eintritt 10 Euro. In diesem Preis sind bereits Wettgutscheine in Höhe von 4 Euro enthalten.

      Für den VIP-Bereich auf der Kaiserlich-Endell'schen Tribüne gelten gesonderte Preise. Diesen denkmalgeschützten Zuschauerbereich öffnen wir zum Derby-Meeting . Eine frühzeitige Reservierung unter der Rufnummer 030-7401335 (montags bis freitags von 9-14 Uhr) ist für dieses Angebot unbedingt erforderlich.
    • Geländeplan


    Pferdewetten

    • Wie wette ich...?
      Zum Einstieg in die Faszination Pferdewetten empfehlen wir Ihnen die Siegwette oder PLACE-Wette. Dabei muss das von Ihnen getippte Pferd gewinnen (Siegwette) oder unter den ersten zwei Pferden ins Ziel kommen (PLACE-Wette). Diese und weitere Wettarten werden Ihnen auf dieser Seite erklärt. Teilnehmen dürfen alle Personen nach Vollendung des 18. Lebensjahres.

      Auf welches Pferd soll ich setzen?

      Dies ist wohl eine Entscheidung, die wir Ihnen nicht abnehmen können. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. Schauen Sie sich die Pferde bei der Parade vor dem Start an. Sie können auch unsere „Wetter“- Vorhersage zu Rate ziehen. Dieser Aushang gibt Ihnen eine Tendenz vom vermeintlich stärksten bis zum schwächsten Pferd eines Rennens. Sie erhalten diesen Flyer an den Totokassen.

      Wie hoch ist mein Einsatz?

      Der Mindesteinsatz für die meisten Wettarten beträgt 1 Euro. Bereits ab 50 Cent erhalten Sie eine Vierer- oder Dreier-Wette. Die V5-Wette erhalten Sie bereits ab 20 Cent für die einzelne Kombination. Der Höhe Ihres Einsatzes sind keine Grenzen gesetzt.

      Wie gebe ich meine Wette ab?

      Ihre Wette geben Sie an einer der Totokassen auf der Rennbahn ab. Siegwetten oder PLACE-Wetten können mündlich angesagt werden nach dem Besipiel: „Ich wette Pferd Nummer 3 für 5 Euro auf PLACE!“. Alle anderen Wettarten müssen auf einem Tippschein ausgefüllt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte rechtzeitig vor dem Start des Rennens an unser Info- oder Totopersonal an den Totokassen.

      Kann ich meine Wette stornieren?

      Solange Sie sich an der Totokasse befinden, können Sie Ihre soeben getätigte Wette unmittelbar stornieren oder ändern. Nach diesem Zeitpunkt ist eine Stornierung nicht mehr möglich. Überprüfen Sie daher genau Ihre Spielquittung auf die Richtigkeit von Rennbahn, Rennen, Wettart, Einsatz und Startnummer des Pferdes.

      Wieviel habe ich gewonnen?

      Wenn Ihr getipptes Pferd entsprechend Ihrer Wette im Zieleinlauf vertreten war, so haben Sie Ihre Wette gewonnen. Nach Bekanntgabe des offiziellen Ergebnisses, etwa 3 Minuten nach dem Rennen werden die Quoten akustisch sowie über die Anzeigetafel und im TV bekanntgegeben. Die angegebene Quote errechnet sich auf Basis eines Einsatzes von 10 Euro. Beispiel: Die Quote beträgt 30, dann bekommen Sie 30 Euro ausgezahlt, wenn Sie 10 Euro eingesetzt haben.

      Kann ich über das Internet wetten?

      Wenn Ihnen der Weg zur Rennbahn einmal nicht möglich sein sollte, können Sie gern auch über das Internet Ihre Wette abgeben und die Rennen live verfolgen. Sie finden uns unter www.trotto.de.


    • Wettarten
      Siegwette

      Das von Ihnen gewettete Pferd muss als Erstes ins Ziel laufen. Markieren Sie zuerst die Wettart (S=Siegwette) unter Punkt 3 und danach das gewettete Pferd in Zeile I auf Ihrem Wettschein (Beispiel siehe unten).

      PLACE - Wette

      Das von Ihnen gewettete Pferd muss als Erstes oder Zweites ins Ziel laufen. Markieren Sie P für PLACE-Wette unter Punkt 3 und das gewettete Pferd in Zeile I.

      Sieg/PLACE - Wette

      Sie wetten gleichzeitig eine Siegwette und eine PLACE-Wette. Zuerst unter Punkt 3 die Wettart markieren, danach das von Ihnen gewettete Pferd in Zeile I.

      Zweierwette

      Sie müssen die ersten beiden Pferde in der Reihenfolge der Zieleinkunft vorhersagen. Unter Punkt 3 die Wettart eintragen, dann markieren Sie in Zeile I das an erster Stelle gewettete Pferd und in Zeile II das an zweiter Stelle gewettete Pferd.

      Dreierwette


      Sie müssen die ersten drei Pferde in der Reihenfolge der Zieleinkunft vorhersagen. Auch hier zuerst unter Punkt 3 die Wettart vermerken. Dann markieren Sie in Zeile I das an erster Stelle, in Zeile II das an zweiter Stelle und in Zeile III das an dritter Stelle gewettete Pferd.

      Viererwette


      Sie müssen die ersten vier Pferde in der Reihenfolge der Zieleinkunft vorhersagen. Wie üblich unter Punkt 3 die Wettart vermerken. Nun markieren Sie in Zeile I das an erster Stelle, in Zeile II das an zweiter Stelle, in Zeile III das an dritter Stelle und in Zeile IV das an vierter Stelle gewettete Pferd. Diese Wette wird nicht in jedem Rennen angeboten.

      Daily Double

      Sie müssen in zwei ausgewählten Rennen den Sieger vorhersagen. Wettart unter Punkt 3 eintragen. Danach markieren Sie den ersten Sieger in Zeile I und den zweiten Sieger in Zeile II.

      V4 - Wette

      Sie gewinnen, wenn Sie die richtigen Sieger der vier Rennen mit der Kennzeichnung „V4“-Läufe tippen. Der Mindesteinsatz bei dieser Wette beträgt 50 Cent. Eine detaillierte Wettbeschreibung finden Sie hier.

      V5 - Wette

      Sie gewinnen, wenn Sie die richtigen Sieger der fünf Rennen mit der Kennzeichnung „V5“-Läufe tippen. Eine detaillierte Wettbeschreibung finden Sie hier.

      V7+ - Wette

      Sie gewinnen, wenn Sie die richtigen Sieger der sieben Rennen mit der Kennzeichnung „V7+“-Läufe tippen. Hat kein System sieben Richtige, kommt der 2. Gewinnrang mit sechs richtigen Siegern zur Auszahlung. In dem Fall gelangen 25 % der zur Verfügung stehenden Auszahlungssumme der V7+ zur Ausschüttung. Die verbliebenen 75 % der zur Verfügung stehenden Auszahlungssumme bilden einen V7+-Jackpot. Die genauen Wettbestimmungen finden Sie hier.


    • Werden Sie Stammbesucher
      Wir empfehlen Ihnen die Aufnahme in unsere Stammbesucherkartei

      Ihr Vorteil:
      Zusammen mit regelmäßigen Informationen über unsere Veranstaltungen erhalten Sie in unserer Infopost Codenummern für Wettgutscheine die, je Anlass und Renntag, in der Höhe variieren.
      Zusätzlich belohnt der BTV seine treuesten Besucher mit besonderen Stammbesucheraktionen, über die Sie dann Wettgutscheine im Gesamtwert von bis zu 500.- Euro gewinnen können.


    • Spielsuchtprävention
      Die Wetten auf Pferde sollen für Spiel, Spaß und Freude sorgen. Für manche Menschen können Pferdewetten jedoch zu einer ernsthaften Suchtgefahr werden. Spielsucht ist eine ernst zunehmend Krankheit mit bedenklichen Folgen. Der Berliner Trabrenn-Verein e. V. klärt seine Besucher daher über mögliche Gefahren auf und bietet gleichzeitig Informationen und Hilfestellung, so dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Wetten gewährleistet werden kann.
       
      TIPPS FÜR VERANTWORTUNGSVOLLES WETTEN

      Setzen Sie sich für Ihre Wetteinsätze eine finanzielle Grenze und halten Sie diese ein. Sie müssen den Verlust Ihrer Einsätze verantworten können. Wetten Sie nur mit Kapital, dessen Verlust Sie auch verschmerzen können. Setzen Sie sich auch ein zeitliches Limit und machen Sie ausreichend viele Pausen.
      • Wetten Sie ausschließlich mit Geld, das nicht für den täglichen Bedarf benötigt wird.
      • Leihen Sie sich niemals Geld für eine Wette.
      • Benutzen Sie die Wetten nicht, um an Geld zu kommen.
      • Versuchen Sie nicht, Verluste durch höhere Einsätze wieder auszugleichen.
      Ein guter Weg, nicht den Überblick und die Kontrolle zu verlieren, besteht verantwortungsbewusst zu wetten. Spielen Sie nicht, wenn Sie gestresst, gereizt, deprimiert oder müde sind oder wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten stehen.
       
      WARNHINWEISE
      Folgende Fragen können hilfreich sein bei der Feststellung, ob Ihr Wettverhalten problematisch ist oder wird:
      • Müssen Sie ständig an das Wetten denken?
      • Können Sie sich nur schlecht auf andere Dinge konzentrieren?
      • Vernachlässigen Sie Arbeit/Familie/Hobbys/Freunde, um mehr Zeit für das Wetten zu haben?
      • Sind Sie schlecht gelaunt oder gereizt, wenn Sie nicht wetten können?
      • Sind Sie Ihrem Partner, Angehörigen oder Freunden gegenüber hinsichtlich Ihres Spielverhaltens nicht mehr ganz aufrichtig?
      • Setzen Sie Geld zum Wetten ein, das für den täglichen Bedarf benötigt wird?
      • Machen Sie Schulden, um weiter zu wetten?
      • Haben Sie nach dem Wetten ein schlechtes Gewissen?
       
      Falls Sie bei ehrlicher Selbstbefragung auch nur eine dieser Fragen mit "Ja" beantwortet haben, ist Ihr Wettverhalten möglicherweise schon überprüfenswert. Wir empfehlen Ihnen eine genauere Abklärung. Dazu können Sie unverbindlich z. B. die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) kontaktieren:
      Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
      Ostmerheimer Straße 220
      51109 Köln
      Telefon: 0221-8992-0
      www.bzga.de (Suchbegriff "Spielsucht")
       
      Weitere Informationen und die Beratungsangebote der Bundesländer finden Sie unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Scheuen Sie sich nicht, bestehende Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen!
      Der für die Trabrennbahn Mariendorf zuständige Spielsuchtbeauftragte ist unser Totoleiter Herr Griesing. Ihn können Sie jederzeit unter toto-leitung@berlintrab.de zum Thema Spielsucht kontaktieren.
       
      SCHUTZ FÜR MINDERJÄHRIGE
      Personen unter 18 Jahren ist die Teilnahme am Glücksspiel rechtlich verboten. Unser Totopersonal ist berechtigt jederzeit einen Nachweis der Volljährigkeit zu verlangen.

    Rennbahn ABC

    • A

      Amateurrennen
      In einem solchen Rennen dürfen nur Amateurfahrer starten – keine Berufsfahrer.

      ATG
      Vermarkter der schwedischen Trab- und Galopprennen 

      Außenseiter
      Pferde, die nach Meinung der Experten eher geringe Chancen auf einen Sieg haben. Da die Mehrheit nicht immer Recht behält, sind bei Aussenseitersiegen die Quoten hoch. Außerdem: Wer mit Erfolg einen Aussenseiter vorhersagt, dem ist ein gesteigertes Glücksgefühl sicher.

      Ausschreibung

      In der Ausschreibung gibt der Rennverein vor, welche Pferde im jeweiligen Rennen startberechtigt sind. (Beispiel: nur Pferde, die bisher weniger als € 5.000,- Preisgeld gewonnen haben).

      Autostart
      Hierbei starten die Pferde hinter einem Auto mit ausgeklappten Flügeln. Die Pferde reihen sich gemäß ihrer Startnummern (Nr. 1 - 8 direkt am Flügel / ab Nr. 9 - aus der zweiten Reihe) nebeneinander ein und das Auto beschleunigt langsam bis zur Startmarke. Dann beschleunigt es schneller als die Pferde, fährt vorn weg und das eigentliche Rennen beginnt. Es handelt sich also um einen »fliegenden« Start.

    • B
      Bänderstart
      Hierbei handelt es sich um einen »stehenden« Start. Bänder im ursprünglichen Sinn werden jedoch nicht mehr verwendet. Bei Rennen mit Bänderstart können Pferde mit unterschiedlichen Gewinnsummen gegeneinander laufen. Pferde mit höheren Gewinnsummen werden meistens mit einer Zulage von 25m belegt, müssen also 25m weiter hinten starten und diese Zulage erst einmal gegenüber den weiter vorne startenden Pferden aufholen.

      Berufsfahrer
      Diese Fahrer sind Profis, die eine dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt (mit Schwerpunkt Trabrennfahren) absolvieren müssen. Oft sind diese Berufsfahrer nach bestandener Meister-Prüfung auch gleichzeitig als Trainer für die Pferde zuständig.

      Breeders Crown (BC)
      Die Züchterkrone ist eine Reihe spezieller Jahrgangsrennen für Zweijährige, Dreijährige, Vierjährige und Fünf- bis Siebenjährige. Schon die Deckhengste müssen für die Breeders Crown nominiert werden, ebenso die Fohlen. Nominierte Pferde sind dann jedes Jahr in den Breeders Crown-Rennen startberechtigt. In der Breeders Crown Rennserie kommen rund eine halbe Million Euro an Rennpreisen zur Ausschüttung.

      Bronzehelm
      Mit dem bronzenen Helm darf derjenige Berufsfahrer starten, der im Vorjahr die drittmeisten Siege erzielt hat.

      Bruno-Cassirer
      Bruno Cassirer (geboren 12. Dezember 1872 in Breslau; gestorben 29. Oktober 1941 in Oxford) war ein deutscher Verleger, Galerist und Pferdezüchter. Von 1931 bis 1933 betrieb Bruno Cassirer das Gestüt Lindenhof nördlich von Templin. Vor dem Kauf des Lindenhofs hatte Cassirer bereits ein Gestüt in Damsbrück betrieben. Seit 1899 hatte Cassirer die Liebe zum Pferdesport entdeckt und neben seiner Verlegertätigkeit erstklassige amerikanische Pferde importiert und war damit zu einem der bedeutendsten Traberzüchter Deutschlands avanciert. Von 1913 bis 1933 war er zudem eng mit der Trabrennbahn Mariendorf verbunden, als Investor und viele Jahre als Vorsitzender des Betreibervereins. Überragende Vaterpferde auf Lindenhof waren Colonel Bosworth und der Hambletonian-Sieger Walter Dear, dessen erster Sohn Probst Trabrennsportgeschichte auf internationaler Ebene schrieb.
      Cassirer verkaufte das Gestüt 1933 in der frühen NS-Zeit. An seine Stelle trat als Eigentümer bis 1945 sein langjähriger Pferdetrainer und Freund Charlie Mills, mit dem Cassirer offenbar ein Gentleman’s Agreement abschloss, demzufolge Mills die offizielle Geschäftsführung übernehmen sollte, während Cassirer weiter den eigentlichen Gestütsbetrieb leitete. Charlie Mills gewann als Fahrer 1934 mit Cassirers Pferd Walter Dear den Prix d’Amérique in Paris. Lindenhof verfügte damals über 30 Mutterstuten.
      Noch heute wird jährlich das Bruno-Cassirer-Rennen während des Derby-Meetings ausgetragen, stets am Freitag und ist den Stuten vorbehalten.

      BTV
      Berliner Trabrenn-Verein e.V.

    • C

      Casino
      Das Casino ist das Stall-Casino - gelegen im Schlussbogen, eine gastronomische Einrichtung in direkter Lage zum Stallgelände. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

      Casino-Bogen 

      Casino-Bogen genannt, weil das Stall-Casino direkt an der Bahn gelegen der markante Treffpunkt an dieser Stelle ist.

      Champions
      Die Fahrer, die im Vorjahr die meisten Siege insgesamt erringen konnten. Für die ersten drei Plätze im Profifahrer-Championat werden Helme vergeben, die der jeweilige Fahrer dann im folgenden Jahr bei jedem Rennen tragen darf (Gold-, Silber- und Bronzehelm).

    • D

      Daily Double
      Tippen sie die Sieger in zwei aufeinander folgenden Rennen.

      Derby
      Das wichtigste Rennen im Leben eines Rennpferdes. Beim Derby laufen immer nur die jeweils drei Jahre alten Pferde gegeneinander. Im Deutschen Traber-Derby sind Hengste, Wallache und Stuten startberechtigt. Für die Stuten gibt es zusätzlich ein separates Rennen (Stutenderby /“Arthur-Knauer-Rennen“). Das Derbyfinale findet am ersten Wochenende im August auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf statt.

      Disqualifikation

      Ein Pferd wird disqualifiziert, wenn es entweder galoppiert (Disqualifikation rot) oder keinen reinen Trab im Rennen geht, also eine »unreine« Gangart angeschlagen hat (Disqualifikation blau). Diese Entscheidungen werden von der Rennleitung getroffen und verkündet, dabei wird nicht jeder Fehler kleine Fehler sofort bestraft, erst bei mehr als 15 Galoppsprüngen bzw. wenn das Pferd mehr als zwei Mal im Rennen angaloppiert, wird die Disqualifikation ausgesprochen. Und natürlich darf das Pferd durch die Galoppade keinen Vorteil erlangen. Auf der Zielgeraden führt jeder falsche Schritt allerdings zur sofortigen Disqualifikation.

      Distanz 
      Es gibt drei unterschiedliche Distanzen:
      • Fliegerdistanz (ca. 1.600m – 1.750m)
      • Mitteldistanz (ca. 1.900m – 2.100m)
      • Steherdistanz (ab ca. 2.500m)

      Die Unterschiede in den jeweiligen Distanzen resultieren aus den verschiedenen Bahnlängen der Rennbahnen. Die meisten Rennen werden auf der Mitteldistanz angeboten.

      Doping
      Es werden regelmäßig Dopingproben durchgeführt. Die Pferde werden z. T. ausgelost, bei großen Rennen werden grundsätzlich die drei ersten Pferde im Ziel einer Dopingprobe unterzogen. Regelmäßig werden auch Dopingproben vor dem Rennen durchgeführt. Gedopte Pferde werden für drei Monate gesperrt. Die Verantwortlichen (Trainer) werden mit Geldstrafen bestraft.

      Dreierwette
      Sie gewinnen, wenn sie die ersten drei Pferde in der richtigen Reihenfolge vorhersagen.

    • E
      Einlauf

      Als Einlauf bezeichnet man die Zielgerade der Rennbahn. Manchmal werden aber auch die Zweier- und Dreierwette Einlauf genannt (Zweierwette: Einlauf oder kleiner Einlauf / Dreierwette: großer Einlauf)

      Ernst Moritz August Endell
      August Endell (* 12. April 1871 in Berlin; † 15. April 1925 ebenda) war ein deutscher Kunsttheoretiker, Designer und Architekt des Jugendstils. 1911/1912 wurde die Trabrennbahn Mariendorf in Berlin-Mariendorf nach Endells Plänen unter Mitarbeit von Adolf Rading gebaut. Noch heute ist die Kaiserlich Endell´sche Ehrentribüne ein echter historischer Blickfang und bildet in den Sommermonaten den begehrten VIP Bereich. Sie ist die anmutende offene Tribüne am Beginn der Zielgeraden.

      Eventualquote

      Die (Sieg-)Eventualquote wird vor dem Rennen jeweils aktuell angezeigt. Sie gibt einen Hinweis darauf, welches Pferd aktuell wie stark bewettet wird. Für die Wette ist jedoch nur die Quote beim Start relevant - daher auch "Eventual"quote.

      Expertentipp
      Mit den Expertentipps erhalten Sie manch entscheidenen Tipp, die Experten beobachten die Pferde bei allen Starts und geben hilfreiche Infos. Zu finden in den Vorveröffentlichungen, im offiziellen Rennprogramm oder direkt am Renntag während der Rennen am Mikrofon.

    • F

      Fahrererlaubnis
      Dies ist eine Vergünstigung für Lehrlinge und neue Berufsfahrer, die bislang weniger als 20 Rennen gewonnen haben. Sie bekommen im „Rennen mit Erlaubnisse“ die beste Startnummer, unabhängig von der Gewinnsumme, die ihr Pferd bislang erzielt hat. Beim Bänderstart rücken sie ein Band vor. Amateurfahrer haben nach der bestandenen Prüfung für längstens ein Jahr oder bis zum dritten Sieg eine Erlaubnis.

      Fahrverbot
      Die Rennleitung kann gegen einen Fahrer ein Fahrverbot aussprechen. Die Länge des Verbotes ist abhängig von der Schwere des Verstoßes, den der Fahrer begangen hat. Die Strafen sind geregelt in der Trabrennordnung (TRO).

      Favorit
      Der Favorit eines Rennens ist das Pferd mit der geringsten Sieg-Eventualquote von allen teilnehmenden Tieren. Die geringste Quote kommt dadurch zustande, dass auf dieses Pferd am meisten Geld gewettet wurde.

      Fehlstart
      Der Hauptstarter entscheidet auf Fehlstart, wenn nicht alle Pferde das Rennen gemäß den Regeln aufnehmen; z.B. sich nicht an ihrem jeweiligen Startplatz hinter dem Auto eingereiht haben oder beim Bänderstart ein Pferd zu früh die Startmarke passiert. Wird der Start durch einen Zwischenfall beeinträchtigt, kann der Starter die Fahrer zurückbeordern. Hierzu bedient er sich einer Sirene, einer am Geläuf aufgestellten Blinkleuchte und der Flagge des Rückrufers, der auf dem Geläuf postiert ist.

      Fehler
      Damit bezeichnet man eine Galoppade eines Pferdes während des Rennens. Wenn der Fahrer es schafft, das Pferd innerhalb des vorgegebenen Rahmens wieder in die Gangart Trab zu bringen, darf er weiter am Rennen teilnehmen, ansonsten wird er von der Rennleitung disqualifiziert (rot).

      Feld
      Alle am Rennen teilnehmenden Pferde zusammen nennt man Feld.

      Festzentrum
      Geläufige Bezeichnung für das große Tribünenhaus.

      Finish
      Bezeichnet den Endkampf des Rennens.

    • G

      Geläuf

      Ist im Trabrennsport auf den sogenannten A-Bahnen stets ein speziell angelegtes Sandgemisch. Es besteht aus mehreren unterschiedlichen Schichten unterschiedlichster Körnung. Es soll dem Pferd halt geben sowie die einwirkende Kraft federnd abfangen. Die Pflege ist sehr intensiv.

      Geschwindigkeit

      Trabrennpferde erzielen im Rennen Spitzengeschwindigkeiten von über 50km/h.

      Gewinnsumme
      Dies ist die Summe, welche ein Pferd bisher in allen Rennen zusammen gewonnen hat (auch: Lebensgewinnsumme). Nach der bisher erzielten Gewinnsumme werden die meisten Rennen eingeteilt. Es laufen Pferde gegeneinander, die bislang in etwa die gleichen Gewinnsummen erzielen konnten.

      Goldhelm
      Mit dem goldenen Helm wird der Berufsfahrer ausgezeichnet, der im Vorjahr die meisten Siege erzielt hat.

    • H

      Hausordnung
      Die Haus- und Geländeordnung finden Sie hier.

      Heat

      Der Heat dient zum Aufwärmen der Muskulatur eines Pferdes vor dem Rennen. Dabei wird (meisten ca. 1 bis 1,5 Stunden vor dem eigentlichen Rennen) das Pferd einige Runden bei ruhigem Tempo gejoggt und dann z.B. eine Gerade im Renntempo gefahren. Für Besucher auf einer Rennbahn empfiehlt es sich immer, sich anhand des Heats der einzelnen Pferde einen Eindruck von diesen zu verschaffen.

      Hufbeschlag
      Trabrennpferde bekommen einen abgestimmten Hufbeschlag. Dieser reicht einfachen Stahleisen über leichteren Aluminium-Eisen bis hin zu Kunststoff-Eisen. Traber-Eisen haben eine Stärke von 4-6 mm - Reitpferde-Eisen liegen bei 8-10 mm.

      HVT
      Hauptverband für Traberzucht e.V. - ist nach dem deutschen Tierzuchtgesetz (TierZG) von der zuständigen Landesbehörde als Züchtervereinigung auf dem Gebiet der Traberzucht anerkannt. Der sachliche Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf die Tierart Pferd, Rasse Deutscher Traber. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Führung des Zuchtbuches sowie die Aufsicht über die nach § 4 Ziff. 1 Nr. 1 TierZG durch den HVT mit der Durchführung der Leistungsprüfungen beauftragten Rennveranstalter. Der HVT erläßt die Zuchtbuchordnung, die die ordnungsgemäße Durchführung der Traberzucht im Rahmen des Tierzuchtgesetzes regelt, sowie die Trabrennordnung, das detaillierte Regelwerk für den gesamten Rennbetrieb. Nicht zuletzt vertritt der HVT die Interessen der deutschen Traberzucht und des deutschen Trabrennsports in internationalen Dachverbänden und nimmt die Aufgaben des Tierschutzes und der Dopingbekämpfung wahr.
      Der HVT fördert und beaufsichtigt die Traberzucht und deren Leistungsprüfungen sowie andere Trabrennen im Zuständigkeitsbereich. Er trifft im Rahmen und nach Maßgabe der hierfür geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Tierzuchtgesetzes und des Tierschutzgesetzes, unter Beachtung seiner Satzung und Ordnungen die erforderlichen Maßnahmen. Er überträgt seine eigene Verbandsstrafgewalt und die ihm von seinen korporativen Mitgliedern übertragene Vereinsstrafgewalt auf die in der Trabrennordnung vorgesehenen Rechtsorgane.
      Eine dokumentierte Zuchtbuchführung besteht in der deutschen Traberzucht seit 1896 - also seit über 120 Jahren. Inzwischen umfasst das aktuelle Traber-Gestüt-Buch des HVT ca. 10.000 Traber.

    • I

      In der Luft
      So bezeichnet man es, wenn ein Trabrennpferd während des Rennens anfängt zu galoppieren.

      Inländer
      Ein in Deutschland geborenes und eingetragenes Pferd.

    • J

      Jahresbilanz
      Maßgeblicher Zeitraum für die Statistiken ist das Kalenderjahr.

      Jahrgangsrennen (auch Zuchtrennen)
      In diesen Rennen laufen nur Pferde aus einem bestimmten Jahrgang gegeneinander. Das berühmteste Jahrgangsrennen ist das Derby, an dem nur dreijährige Pferde teilnehmen dürfen.

    • K

      Kaiserlich Endellsche Tribüne
      Die Kaiserlich Endell´sche Ehrentribüne ein echter historischer Blickfang und bildet in den Sommermonaten den begehrten VIP Bereich. Sie ist die anmutende offene Tribüne am Beginn der Zielgeraden. 1911/1912 wurde die Trabrennbahn Mariendorf in Berlin-Mariendorf nach Endells Plänen unter Mitarbeit von Adolf Rading gebaut.

      Kilometerzeit
      In allen Rennen werden die Zeiten gestoppt. Diese ergeben einen Einblick in die erzielten Leistungen. Um die Zeiten miteinander vergleichen zu können, werden diese immer als Durchschnitt pro Rennkilometer angegeben. 16,0 bedeutet zum Beispiel, dass dieses Pferd 1 Minute und 16,0 Sekunden pro Kilometer gebraucht hat. Falls es diese Zeit in einem Rennen über 2000m erzielt hat war es also vom Start bis ins Ziel 2 Minuten und 32 Sekunden unterwegs.

    • L

      Länge
      Hiermit ist grundsätzlich die Länge eines Pferdes gemeint. Bei der Bekanntgabe des offiziellen Zieleinlaufes werden die Längen als Kriterium herangezogen, sofern die Pferde soweit auseinander lagen.

      Lebensgewinnsumme
      Dies ist die Summe, welche ein Pferd bisher in allen Rennen zusammen gewonnen hat (auch: Gewinnsumme). Nach der bisher erzielten Gewinnsumme werden die meisten Rennen eingeteilt. Es laufen Pferde gegeneinander, die bislang in etwa die gleichen Gewinnsummen erzielen konnten.

      Lehrlingsfahren

      In diesen Rennen dürfen nur Auszubildende und Berufsfahrer die weniger als 20 Siege erzielt haben teilnehmen.

      Leistungsprüfung
      So heißen die Rennen im offiziellen Sprachgebrauch. Die Leistungen der Pferde werden im direkten Vergleich überprüft.

      Lizenz
      Alle Teilnehmer an den Rennen, Berufs- oder Amateurfahrer(-innen), müssen eine Lizenz vorweisen können. Mit Erteilung der Lizenz durch den Dachverband (HVT) erkennen die Rennteilnehmer die Trabrennordnung (inkl. der darin enthaltenen Strafen) an.

    • M
      Meilen-Rennen

      Die Sprintrennen werden oft auch als Meilenprüfung bezeichnet (engl. Meile = 1.609m).

      Minitraber
      Kinder und Jugendliche können im Alter zwischen dem 6. und dem 16. Geburtstag mit Ihrem Pony unter bestimmten Voraussetzungen an den ausgeschriebenen Minitraber Rennen teilnehmen. Viele der heute aktiven Profis kommen aus der Jugend der Minitraber. Die Ponys sind bis zu einem Stockmaß von 125 cm limitiert.

      Monté
      Der französische Ausdruck für das Trabreiten. Trabrennpferde werden geritten. Es gelten die selben Statuten der Trabrennordnung für das Fahren.

    • N

      Nachwuchsfahren
      An Nachwuchsfahren dürfen Auszubildende und Berufsfahrer mit Erlaubnis teilnehmen. Es gibt auch Rennen, die für Fahrer mit einer bestimmten Maximalzahl an Siegen ausgeschrieben werden, um den Nachwuchs zu fördern.

      Nennung

      Mit der Nennung gibt der Verantwortliche sein vorläufiges Interesse bekannt, sein Pferd an einem Rennen teilnehmen zu lassen. Die endgültige Zusammenstellung des Rennens erfolgt allerdings erst bei der Starterangabe ein paar Tage vor dem Start des Rennens.

      Newcomer - Serie
      Diese Serie ist ausschließlich für Vier- und Sechsjährige Pferde gedacht. Sie ist über die gesamte Saison in unterschiedliche Gewinnsummenklassen aufgeteilt. 

      Nichtstarter

      … sind Pferde, die aus bestimmten Grund, welcher bei der Rennleitung vorgetragen werden muss, nicht am Rennen teilnehmen können. Sie sind damit auch nicht zu bewetten. 

      Nummern

      An jedem Pferd, das während einer Rennveranstaltung auf die Bahn fährt (Rennen oder Heat), muss eine Tafel mit der Startnummer befestigt sein. Jedes Rennen hat eine eigene Farbe, in der auch die Tafeln mit den Startnummern gehalten sind, so dass man jedes Pferd eindeutig identifizieren und zuordnen kann.

    • O


    • P
      Parade
      Bei der Parade fahren die Pferde vor dem Rennen am Publikum vorbei. Dieses kann sich dann einen letzten Eindruck von den Pferden verschaffen. Zwischen Parade und dem Start liegen ca. 5 Minuten. Die Rennteilnehmer sind grundsätzlich verpflichtet an der Parade teilzunehmen.

      Place-Wette
      Sie gewinnen, wenn Ihr Pferd Erster oder Zweiter wird.

      Platzwette
      Ihr gewettetes Pferd muss unter den ersten drei sein.

      PMU (Pari Mutuel Urbain)
      Staatlich organisiertes Wettunternehmen aus Frankreich. Für PMU-Rennen in Deutschland, die nach Frankreich übertragen, um von dort aus bewettet zu werden, erhält der jeweilige deutsche Rennverein finanzielle Abgaben durch die PMU, Vermarkter der französischen Trab- und Galopprennen.

      Preisgeld
      Dies ist der Betrag, den der Besitzer des Pferdes erhält, wenn sich sein Pferd innerhalb der Gewinnränge platziert (»ins Geld läuft«). Die Summe der Preisgelder, die ein Pferd in allen bisherigen Rennen zusammen erzielen konnte, nennt man Gewinnsumme.

      Probestart
      Der Probestart wird zumeist in der Anfängerklasse angeboten. So können noch unerfahrene Teilnehmer nach der Parade an einem „Start auf Probe“ teilnehmen. Dieser dient lediglich der Übung und wird nicht gewertet.

    • Q

      Qualifikation
      Damit ein Trabrennpferd am Rennbetrieb teilnehmen darf, muss es seine Renntauglichkeit beweisen. Hierfür muss es eine bestimmte Kilometerzeit schaffen. Pferde, die länger als sechs Monate an keinem Rennen teilgenommen haben, müssen unter gleichen Bedingungen in die Wiederqualifikation. Die vorgegebene Mindest-Kilometer-Zeit beträgt 1:25,0.

      Quote
      Für alle Wettarten werden nach dem Rennen die jeweiligen Quoten errechnet, die ein Wetter erhält, der die Wette richtig getippt hat. Alle Quoten werden auf Basis eines Einsatzes von 1,- Euro bekannt gegeben. Die vor dem Rennen stetig wechselnde Sieg-Quote zeigt beim geringsten Wert, den für das Rennen von allen Wettern als Favorit gehandelten Teilnehmer. Bis Start-Ab aktualisieren sich dies Sieg-Quoten alle 20 Sekunden.

    • R

      Rekordmeile

      Die Rekordmeile ist ein besonders ausgeschriebenes Rennen während des Derby-Meetings. Es spricht die gewinnreichsten Rennpferde an. Jedes Jahr wird der Bahnrekord anvisiert. Seit 2019 hält diesen das Ausnahmepferd „Orlando Jet“!

      Rennleitung
      Die Rennleitung besteht aus mehreren sehr erfahrenen Personen. Diese fahren im Renn