PMU – für den kleinen Wetthunger zwischendurch
(Start des 1. Rennens um 11.50 Uhr).
(MW). Als kleiner Appetitanreger für das heißeste
Wochenende des deutschen Sulkysports kommt der Donnerstagmittag mit einem
Kurzprogramm daher. Vier Rennen werden ab 11.50
Uhr ausgetragen, alle in Zusammenarbeit mit der staatlichen französischen
Wettorganisation PMU, die sie nach Frankreich überträgt, sodass die Wetter
viele Möglichkeiten haben, ihr Geld im deutschen und/oder französischen Totalisator zu mehren.
Alles
ist drin, was das Wetter-Herz begehrt: Eine Viererwette, in der - nur im
deutschen Toto - in allen vier Rennen der Sieger vorhergesagt werden muss und
in der insgesamt mindestens 6.666 Euro an die richtigen Spürnasen ausgeschüttet
werden. Im 2. und 4. Rennen gibt’s eine Garantie-Auszahlung
in der Siegwette in Höhe von jeweils
6.000 Euro, und über allem schwebt eine Prämienausspielung, in der am Ende des
Derby-Meetings als Hauptgewinn ein Mitsubishi Space Star-Automobil im Wert von
15.500 Euro auf den absoluten Glückspilz wartet.
Nicht
dabei sind Deutschlands Gold- und Bronzehelm Michael Nimczyk und Robbin Bot,
die auf ihrer Trainingsstätte alle Hände voll zu tun haben, den Startern für
das lange Wochenende den allerletzten Schliff zu geben, und erst ab Freitag wieder
ins Geschehen einsteigen. Das heißt allerdings nicht, dass das
Championatsquartier die Hände komplett in den Schoß legt. Zweimal wurde Thomas
Panschow als Vollstrecker verpflichtet, der beide Male mit der Favoritenbürde
klarkommen muss. Das dürfte dem
Catchdriver schlechthin des deutschen Trabrennsports kein Kopfzerbrechen
machen, ist er doch aus den besseren Jahren des deutschen Trabrennsports unter
anderem durch seine Paradepferde Freiherr As und Campo Ass mit allen
europäischen Wassern gewaschen. Die Derbybahn kennt er wie seine Westentasche.
Im 1. Rennen spricht alles für ihn
und Stanley, der bei den letzten
neun Auftritten nur einmal das Treppchen verpasste und dreimal in diversen
Winner Circles der Republik aufgekreuzt ist. Tolle frische Form, dazu der
optimale Startplatz „3“ - auf dem Papier sollte da selbst gegen einen
achtfachen Vorjahrssieger wie Bossa Nova,
der heuer dreimal ziemlich aus der Reihe getanzt ist und mit der „9“ die zweite
Startreihe gegen sich hat, nichts schiefgehen.
Kniffliger
scheint die Ausgangslage für Panschow in Rennen
3 mit Arionas BE, der einen ähnlich monströsen Formenspiegel wie Stanley
vorzeigen kann: Acht Starts, vier Siege, drei Stockerl-Plätze, nur ein Ausfall
stehen für den Wallach zu Buche, der von Startrampe „11“ zunächst eher zum
Reagieren denn zum Agieren gezwungen ist.
Eine sehr ähnliche Ausgangslage hat mit der „10“ His Highness S, mit dem Schweden-Profi Jörgen Sjunnesson von der
„10“ los muss. Besser ist an der „6“ Happy
Jack aufgestellt, der mit drei leichten bis überlegenen Siegen aus der
Wiener Krieau und aus Straubing mal wieder in Berlin aufkreuzt und beweisen
muss, dass er es auch rechtsherum noch immer drauf hat. In seinem Rennwagen
sitzt mit Christoph Schwarz die aktuelle Nummer zwei der deutschen Fahrer-Rangliste.
Vierter im Bunde der starken Buben ist Canavaro
Wiking, der von Startplatz „2“ die beste Ausgangsposition hat.
Rätselraten
heißt’s im 2. Rennen für die
Gewinnarmen und Unerfahrenen. Thomas Panschow versucht, Walhalla (9), eine Tochter der grandiosen 2011er
Stuten-Derby-Siegerin What a Feeling, im neunten Anlauf das erste Mal als
Siegerin über die Linie zu bugsieren. Eine Erfahrung, die Fabulous Girl (10) bereits hinter sich hat und auch am 4. August
beim Ehrenplatz voll überzeugen konnte; sie ist ebenfalls das Kind einer
Stuten-Derby-Siegerin: Fräulein Wunder hat vor elf Jahren triumphiert. Rigoletto Bo mit Hollands Nachwuchsstar
Marciano Hauber ist mit einem blitzsauberen zweiten Rang in die Kariere
eingestiegen, wogegen Figari II (1)
sein Debüt im italienischen Treviso als 19:10-Favorit und klarer Zweiter durch
eine Galoppade im Schlussbogen vermasselt hat.
In
der 4. und bereits letzten Aufgabe könnte Aschenputtel zur
Matchwinnerin werden. Mit Marciano Hauber stand Höwings Cinderella im Derby-Pokal der Flieger über 1.609 Meter
einen Fluchtversuch nicht ganz durch und belegte Rang drei. Mit Startplatz „9“
muss die zuverlässige Lady, die bei all ihren fünf Auftritten eine Prämie
eingeheimst und auch das Siegen nicht vergessen hat, zunächst aus der Defensive
agieren. No No Newport (1), Tango Down (5) und Wackelkandidat Hold Position (10) könnten am ehesten
zu Spielverderbern werden.
Die Wett-Highlights am 15. August:
Prämienausspielung um Wettgutscheine in Höhe von 1.000 Euro über die Siegwette der Rennen 1-4.
1. Rennen - V4
Wette mit 6.666.- € Gar. inkl.
2.000.- Euro Jackpot.
2. Rennen - 6.000.-
€ Sieg-Garantie inkl. 2.000.- Euro Jackpot.
3.
Rennen - Mit 3er und 4er Wette.
4. Rennen - 6.000.-
€ Sieg-Garantie inkl. 2.000.- Euro Jackpot.
Unsere Tipps:
1. Stanley – Bossa Nova – Puka Dream
2. Rigoletto Bo – Neymar Black – Walhalla
3. Arionas BE – His Highness S – Canavaro Wiking – Happy Jack
4. Höwings Cinderella – Tango Down – No No Newport